
Eivind Aarset ist einer der aufregendsten, einzigartigsten und kreativsten Musiker des Norwegischen Underground Jazz und einer der innovativsten Vordenker des zeitgenössischen Jazz.
Eines seiner neuen Projekte ist zusammen mit dem norwegischen Live-Sampling-Artist Jan Bang, der sich im vergangenen Jahrzehnt einen herausragenden Ruf als Echtzeit-Klangbearbeiter erarbeitet hat. Unter Anderem hat er ein eigenes Festival – das „Punkt“-Festival im südnorwegischen Kristiansand – gemeinsam mit Erik Honoré ins Leben gerufen, dessen Sound mit innovativen Bricolagen begeistert. Sicher ist: Wann immer ambitionierte Künstler wie Nils Petter Molvær, Sidsel Endresen, Jon Hassell, Eivind Aarset oder auch David Sylvian mit Live-Sampling arbeiten wollen, aktivieren sie Jan Bang. 2010 erschien sein Solo-Debüt „…and Poppies from Kandahar“, das ein geradezu monströs prominent besetztes Allstar-Album, mit Tracks aus den unterschiedlichsten, aber stets produktiven Arbeitszusammenhängen, ist. Damit ist das auf David Sylvians Label „SamadhiSound“ erschienene Album ein hervorragender Einstieg für Menschen, die sich mit dem state of the art in Sachen zeitgenössischer, elektronischer– und bearbeiteter Klanglandschaften vertraut machen wollen.
